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Daktyloskopie (aus dem griechischen
daktilos- Finger, skopeo- schauen) – ein Fachgebiet der
Kriminaltechnik. Sie befasst sich mit der Untersuchung von Merkmalen
und Eigenschaften der Hautoberflächen, überwiegend
der von Fingern. Mit bestimmten Mitteln und Verfahren der
Herausfindung, Sichtbarmachung, Sicherung und Bewertung, die nach
Anwendung zur Identifizierung eines Spurenlegers
dienen.
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Die Naturgrundlagen für
die Entwicklung und praktische Anwendung der Daktyloskopie bieten die
höchst individuellen Papillarlinienbilder (d.h.
Einzigartigkeit bei verschiedenen Menschen, sogar in nächster
Verwandtschaft auch Zwillingsgeschwistern). Deren
unveränderliche Stabilität im Laufe eines ganzen
Lebens, der Selbstwiederaufbau nach Verletzungen an
Hautoberflächen und eine Klassifizierbarkeit.
Daktyloskopische Expertise als eines der Teilgebiete der
Daktyloskopie, ist eine praktische Untersuchung der Hautleistenbilder
für die Identifizierung der konkreten Spurenverursacher und
anderen tatrelevanten Aspekten der Spurenentstehung.
Untersuchungsgegenstände sind sichtbare und latente
Spuren an den Spurenträgern, deren Kopien oder Fotoaufnahmen,
so auch Vergleichsalbdrücke.
Für
das Herausfinden von latenten Spuren werden die Gegenstände anhand der gezielt
entwickelten physischen oder chemischen Standardverfahren (manchmal nur
im Labor) bearbeitet. Dieses wird auch als Bestandteil im Gutachten
bzw. Untersuchungsbericht dargelegt.
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